Die Neugreuthschule klettert hoch hinaus

Auch in diesem Jahr klettern die SchülerInnen der Klassen 5 – 7 der Neugreuthschule hoch hinaus. Im Rahmen des Netzwerkprojektes „Respekt und Vielfalt in Metzingen“ versammeln sich die Jugendlichen freitagmorgens vor der Kletteranlage H3, um dann gemeinsam für 1 ½ Stunden zu bouldern (Klettern ohne Kletterseil an einer Kletterwand in Absprunghöhe) und Toprope (Seil zum Sichern ist schon am höchsten Punkt umgelenkt) zu klettern.

An insgesamt 3 Terminen beginnen die Jugendlichen oft zögernd mit bouldern, die große Wand und die Höhe haben sie respektvoll vor Augen. Sie sitzen mit ehrfürchtigen Gesichtern vor der Wand und Sätze wie: „Da klettere ich nicht hoch, ich habe Höhenangst“ fallen immer wieder. Doch schon nach kurzer Zeit bemerken die Jugendlichen, dass sie nicht alleine in der Wand sind, dass sie gute Ratschläge, Tipps und Ermutigungen von anderen MitschülerInnen bekommen, die vom Boden aus einen anderen Blickwinkel haben.

Sobald die erste Hürde genommen ist freuen sich die meisten SchülerInnen schon aufs Toprope klettern. Hier werden Ängste vor der Höhe und vor den eigenen Grenzen überwunden. Die SchülerInnen wachsen sowohl beim Klettern, als auch beim Sichern über sich hinaus.

Die Jugendlichen befassen sich beim Klettern mit den ganz persönlichen Grenzen. Sie können über sich „hinausklettern“ und die positiven Erfahrung direkt erleben.  Ermöglicht wird das Kletterprojekt durch die Unterstützung des Freundeskreises der Neugreuthschule e.V Durchgeführt wird das Kletterprojekt von der Schulsozialarbeit und Lehrerinnen der Neugreuthschule in Kooperation mit der Mobilen Jugendberatung Metzingen.

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