Workshoptag Klasse 6: Mobilität und Klimaschutz

Am Montag 13.12.21 verbrachte die Klasse 6 einen Klimaworkshoptag mit Carla Brändle von der Klimaschutzagentur in Reutlingen. Diesmal ging es um Klimaschutz und Mobilität.
Doch was heißt denn eigentlich Mobilität? Nach verschiedenen Impulsen und Überlegungen visualisierten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 mit Klebezetteln auf einer Umgebungskarte ihren Wohnort.

„Mit welchen Fortbewegungsmitteln kommt ihr in die Schule, warum kommt ihr so in die Schule und gäbe es eine andere Möglichkeit, in die Schule zu kommen?“, diese Leitfragen wurden zunächst mit dem Partner besprochen und im Anschluss in der großen Gruppe erörtert.

„Ich habe nun Bilder für euch dabei, hier sehen wir Kinder auf der ganzen Welt, wie sie zur Schule kommen.“ Bilder von Motorrädern, Schlitten, Rikshas und ein Floß auf dem Ganges sind zu sehen. Die Schüler staunten nicht schlecht, welche Wege und welche Fortbewegungsmittel Schüler der Welt nutzen müssen, um täglich zur Schule zu gelangen.

Unterschiedliche Fortbewegungsmittel werden auch unterschiedlich häufig genutzt

und unsere Mobilität heizt das Klima ordentlich auf, denn am häufigsten greifen wir immer noch auf das Auto zurück. „Was denkt ihr denn, welches Verkehrsmittel benötigt am meisten Energie und erzeugt so am meisten Abgase?“, fragte Frau Brändle die Schülerinnen und Schüler. „Ist doch klar, das Flugzeug!“, kam es prompt von einem Schüler. CO2 – so oft hört man das in den Medien. Und genau diesen Ausstoß müssen wir senken, erklärte ein kurzes Video, welches Frau Brändle zeigte. Außerdem verbrennen wir Kohle oder Öl oder erzeugen Strom im Kraftwerk. Der von uns Menschen gemachte Temperaturanstieg hat eine enorme Auswirkung auf unser Klima. Hitzewellen, Stürme, Dürren und viele Menschen und Tiere können sich nicht mehr an das veränderte Klima anpassen und sterben aus.

Ziel muss es also sein, klimafreundlich mobil zu sein und zu bleiben. Wie schaffen wir das auch vor Ort, wie schaffen wir es für uns selbst? Wie können wir uns klimafreundlich bewegen? Klimaschutz fängt bei einem selbst an, daher ist es wichtig, dass auch die Schülerinnen und Schüler sich der Thematik bewusst werden.

Stadt der Zukunft: Legosteine als erste Idee

Wie soll es in Metzingen im Jahr 2050 aussehen, um klimafreundlich miteinander zu leben? Denn Städte verursachen ungefähr 80% der Emissionen. Unser ökologischer Fußabdruck muss also wieder kleiner werden.

In kleinen Gruppen überlegten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6, wie ihre Stadt der Zukunft aussehen könnte. Diese wurde mit Legosteinen aufgebaut. Windkraftanlagen, Fahrräder als Lieferboten, viele Bäume und eine Schwebebahn, die die Menschen durch die Stadt befördern soll, das waren einige der tollen Ideen der Lernenden.

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